Faltenbehandlung

Botulinumtoxin Typ A („Botox“) dient klassischerweise zur Behandlung der Stirnfalten und der seitlichen Kanthalfalten („Krähenfüße“). Es eignet sich aber auch für andere störende Mimikfalten des Gesichts und spezielle Anwendungsbereiche wie etwa das Zahnfleischlächeln („Gummy Smile“). Botox entspannt die Muskulatur. Das Ergebnis ist eine Reduzierung der Faltenbildung in Ruhe und ggf. auch durch die Mimik. Die Wirkung tritt meist nach drei bis vier Tagen ein und hält vier bis sechs Monate nach der Behandlung an.

Wie alle Arzneimittel kann Botox Nebenwirkungen haben. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Apotheker benachrichtigen, wenn Sie eine Nebenwirkung erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht genannt werden.

Kontaktieren Sie uns! Wir sind gerne für Sie da!

Welche Kontraindikationen gibt es für eine Anwendung von Botox?

Botox darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch, also überempfindlich gegen Botulinum Neurotoxin Typ A oder einen der weiteren Bestandteile (Albumin vom Menschen, Sucrose) sind.
  • wenn Sie an einer allgemeinen Erkrankung der Muskeltätigkeit leiden (z. B. Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom).
  • wenn bei Ihnen eine Infektion oder eine Entzündung im Bereich der vorgesehenen Injektionsstelle vorliegt.

Sprechen Sie mit uns, ob eine Behandlung mit Botulinumtoxin möglich ist,

  • wenn Sie an einer Form von Blutgerinnungsstörung leiden und/oder wenn Sie mit Substanzen, die die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulanzien), behandelt werden.
  • wenn Sie an einer ausgeprägten Schwäche oder an Gewebsschwund des Muskels, in den das Arzneimittel injiziert werden soll, leiden.
  • wenn Sie unter einer Erkrankung mit der Bezeichnung Amyotrophe Lateralsklerose leiden, sie führt zum Muskelschwund.
  • wenn Sie an Erkrankungen leiden, die das Zusammenspiel von Nerven und Skelettmuskeln stören (periphere neuromuskuläre Fehlfunktionen).
  • wenn Sie unter Schluckstörungen leiden oder gelitten haben.
  • wenn Sie in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit einer Botulinumtoxin Typ A- Injektion hatten. wenn Sie demnächst operiert werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Üblicherweise werden Nebenwirkungen innerhalb der ersten Woche nach der Behandlung beobachtet und sind vorübergehend. Sie können mit dem Arzneimittel, dem Injektionsverfahren oder mit beidem zusammenhängen. Wie bei jeder Injektion können Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Juckreiz, Schwellung und/oder Blutergüsse im Bereich der Injektionsstelle auftreten. Wir verwenden zur Minimierung dieser möglichen Nebenwirkungen extra feine Kanülen.

Folgende häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten) wurden bei der Anwendung von Botox zur Behandlung der seitlichen Kanthalfalten (Krähenfüße) beobachtet: Lidödem, trockenes Auge, blaue Flecken am Injektionsort.

Ablauf der Behandlung

Zunächst wird festgelegt, welche Regionen behandelt werden und wie stark die Behandlung sein soll. Die Injektion erfolgt mit sehr dünnen Nadeln und entsprechend dafür vorgesehenen Spritzen. Um Blutungen zu vermeiden, wird danach die Injektionsstelle leicht komprimiert. Nach der Behandlung ist die Patientin oder der Patient sofort gesellschaftsfähig. Die Wirkung hält 4 bis 6 Monate an.

Die Injektion von Botulinumtoxin ist bei sachgerechter Anwendung eine sichere und sehr gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung. Extrem selten sind Komplikationen wie das Herabhängen von Augenbrauen oder des Oberlides. Diese Komplikationen lassen sich vermeiden, wenn der Arzt über die entsprechende Erfahrung verfügt. Die inzwischen 30-jährige Anwendung von Botulinumtoxin zeigt eindeutig, dass durch die Behandlung keine langfristigen Nebenwirkungen zu befürchten sind. Gefahren einer Vergiftung beim Einsatz von Botulinumtoxin zur Faltenbeseitigung bestehen nicht.

Ein sehr interessantes Anwendungsgebiet von Botulinumtoxin im therapeutischen Bereich sind übermäßiges Schwitzen, Spannungs-Kopfschmerzen und Migränen. Wichtig zu wissen ist, dass regelmäßige Anwendungen kein Risiko bedeuten. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit wird Botulinumtoxin nicht eingesetzt.

Wann sollten Sie sofort den ärztlichen Notdienst kontaktieren?

  • wenn bei Ihnen eine übermäßige Muskelschwäche, Schluck-, Sprech- oder Atemstörungen auftreten.
  • wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt.

Diese kann folgende Symptome verursachen:

  • Schwierigkeiten beim Atmen, Schlucken oder Sprechen aufgrund einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mund- oder des Rachenraumes.
  • Schwellung der Hände, der Füße oder der Fußgelenke.
  • wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder wenden Sie sich an die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.

Wissenswertes über Botox

Botulinumtoxin (BTX) ist ein neurotoxisches Bakterien-Eiweiß, das durch die Blockade der Erregungsübertragung der Nervenzellen zu einer vorübergehenden Lähmung oder Schwächung eines Muskels oder Muskelgruppen führt. Dadurch kann sich die darüber liegende Haut glätten und die mimischen Falten werden abgeschwächt. Sie verschwinden vollständig, wenn sie nicht all zu tief sind.

Welche Falten eignen sich für die Behandlung von Botulinumtoxin?

Das sind die Falten, die durch Muskelzug entstehen, zum Beispiel Stirnfalten und Lachfalten, also vornehmlich Falten des oberen Gesichtsdrittels. Botulinumtoxin kann aber auch störende Falten im Bereich des Nasenrückens, Kinn oder Lippen glätten. Hervorstehende Muskelstränge am Hals oder auch durch Muskelzug entstandene Falten am Dekolleté können effektiv behandelt werden.

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